Statement

Ich arbeite medienübergreifend mit Installation, Bewegtbild, Fotografie, Zeichnung und Objekten. Mich interessiert, wie Bedeutung entsteht – in Bildlogiken, räumlichen Situationen und in dem Zusammenspiel von Material, Sprache und Blick.
Persönliche Beobachtungen können Ausgangspunkt sein, werden jedoch in allgemeinere Fragen übersetzt: Was verändert sich durch Auswahl, Montage und Ordnung? Wie verschränken sich Erinnerung und Gegenwart, wo entstehen Lücken, Wiederholungen und Verschiebungen, und was machen sie mit dem, was wir für „sicher“ halten?
Zeit, Wiederholung und Unendlichkeit bilden dabei einen konstanten Rahmen meiner Praxis – als formale Entscheidungen in Serie und Variation, Rhythmus und Dauer, Maßstab und Perspektive. Das Persönliche bleibt als Haltung präsent: in der Art zu setzen, zu strukturieren und offen zu lassen.
Meine Arbeiten bauen präzise Bezüge, ohne eine eindeutige Lesart vorzugeben. Ich verstehe Kunst als Denken im Material – als konzentrierte Situation, die Wahrnehmung schärft und Raum für Mehrdeutigkeit eröffnet.
